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Erfolge auf Fiat

Seine erste Rallye, die Rallye Bavaria, bestritt Walter Röhrl 1968 auf einem Fiat 850 Coupé - ohne jedes vorausgehende Training. Ein gebrochener Lichtmaschinenbügel warf ihn leider aus dem Rennen.
Als Röhrl 1977 durch die ständigen Ausfälle seines Opel Kadett total frustriert war, bot ihm Daniele Audetto für die Rallye San Martino di Castrozza einen Fiat 131 an. Röhrl begeisterte die Zuschauer in Italien (wie auch bald darauf beim WM-Lauf in Kanada, den er auch für Fiat fuhr) - und der Fiat begeisterte ihn. Mit seinem neuen Beifahrer Christian Geistdörfer (einem Perfektionisten wie er selbst) unterschrieb er bald bei Fiat...
Bei der Monte Carlo 1978 trumpfte er sofort auf. Zwar wurde er "nur" Vierter (hinter Nicolas auf Porsche und zwei Renault 5), aber wenn er von Verini nicht 4 Minuten aufgehalten worden wäre, hätte er seinen Einstand vielleicht gleich mit einem Sieg feiern können. Zum ersten (von sechs in diesem Jahr, vier davon auf Lancia Stratos) fuhr er bei der Akropolis-Rallye. In Kanada schlug er nach heißem Kampf Markku Alen.

auf Fiat 131 Abarth (ca. 230 PS, 0-100 km/h: 4,5-7 sec.)

ein Auto, das eine feinfühlige Hand brauchte und so Röhrls Fahrstil entscheidend prägte...


1979 fuhr Fiat in der WM auf Sparflamme. Röhrl startete nur viermal - ohne Sieg. Bei der Safari-Rallye führte er trotz eines schlimmen Unfalls - bis sein Auto in einem Schlammloch versank.
In Deutschland gewann er aber die Sachs-Winter-Rallye.
1980 begann mit einem überlegenen Sieg Röhrls bei der Monte Carlo - vor Darniche und Björn Waldegard.
Es folgte die Portugal-Rallye, bei der ihm sein legendärer Nebel-Ritt auf der Prüfung von Arganil den Sieg über Markku Alen brachte.
Die Rallye von Argentinien beherrschte Röhrl total. Zweiter mit großem Abstand wurde Hannu Mikkola auf Mercedes 500 SLC, Carlos Reutemann (auf Fiat) blieb nur der dritte Platz. Diese Rallye zählte zu den schönsten seines Lebens.
Da Fiat seine Chance sah, mit Walter Röhrl Fahrer- und Marken-Weltmeisterschaft zu erringen, ließen sie ihn kurzfristig auch bei der Neuseeland-Rallye starten. Trotz schlechter Reifen wurde er dort Zweiter.
Ein weiterer Sieg bei der Rallye San Remo und ein zweiter Platz auf Korsika machten alles klar: Röhrl und Fiat waren Weltmeister!!! Aber Röhrl hatte zum ersten Mal den Renault R5 Turbo gesehen und wusste, dass es in Zukunft noch härter werden würde. Zwei deutsche Firmen umwarben ihn: Audi und Mercedes. Leider unterschrieb er bei der falschen Firma.
Als er bei Mercedes arbeitslos geworden war, bot ihm Porsche ein Auto an...