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Erfolge auf Porsche

Den ersten Porsche-Einsatz bestritt Walter Röhrl 1970 auf einem alten Safari-Porsche 911 (110 000 km) bei der Rallye Bavaria (seiner vierten Rallye überhaupt). Auf den ersten fünf Sonderprüfungen war er mindestens 25 Sekunden schneller als alle anderen (inklusive Sandro Munari). Dann ging die Halbwelle kaputt - doch die Fachwelt war jetzt auf ihn aufmerksam geworden. Ford stellte ihm jetzt ein Auto zur Verfügung...
Als Röhrl 1977 durch die ständigen Ausfälle seines Opel Kadett total frustriert war, bauten Freunde einen Porsche für ihn auf, mit dem er die ARBÖ-Rallye in Österreich gewann:

im Privat-Porsche 911 (Foto: Ferdi Kräling)

Und wieder war Porsche zur Stelle, als Röhrl auf Grund des Rückzugs von Mercedes aus dem Rallyesport eine Woche vor Weihnachten 1980 ohne Auto dastand...
Zwei Einsätze fuhr er 1981 mit einem toll vorbereiteten Porsche 911, darunter die Rallye San Remo, bei der es sehr gut für ihn aussah - bis die Halbachse brach. Zu gerne hätte er die Audi geschlagen. Deshalb trauert er diesem Ausfall (neben der Monte Carlo 87) als einziger noch nach.
Mit dem 924 Turbo fuhr er die deutsche Meisterschaft und siegte bei der Hessen-Rallye, bei der Serengeti-Safari-Rallye und der Rallye Vorderpfalz (bei der Metz-Rallye wurde er Zweiter).

Deutsche Meisterschaft im Porsche 924 (Foto: Ferdi Kräling)

1981 siegte Röhrl bei den 6 Stunden von Silverstone und bestritt noch weitere Rennen auf Porsche 935 und Porsche 944 GTP.

im Porsche 935 (Foto: Ferdi Kräling)

1982 ging Röhrl wieder zu Opel, 1983 zu Lancia, 1984 zu Audi.
1993 (nach seiner Audi-Zeit) kehrte er stieg er voll bei Porsche ein. Sein Vertrag sah vor: Test- und Entwicklungsfahrer und PR-Arbeit.
Die Testarbeit mit dem Le Mans GT gefiel ihm sehr - und so saß er bald wieder als Fahrer im Cockpit:
Bei den 12 Stunden von Sebring fuhr er den Le Mans GT (480 PS, 1000 kg) auf den 7. Platz und zum Klassensieg.
Bei den 24 Stunden am Nürburgring fiel er mit einem 911 durch einen technischen Defekt aus.
Beim Super-Cup in Monaco wurde er Dritter.

Super-Cup Monaco 1993 (Foto: Ferdi Kräling)


Wird fortgesetzt!